müller*****

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  • Christoph Bernhard
  • Eva Böhmer
  • Verena Brakonier
  • Leena Crasemann
  • Vega Damm
  • Fanny Frohnmeyer
  • Andree Gubisch
  • Simon Heitz
  • Laura Hörold
  • Hartmut Jonas
  • Friederike Kenneweg
  • Sandra Klöss/ehrliche Arbeit
  • Kristina Kreis
  • Corinne Maier
  • Veit Merkle
  • Michaela Muchina
  • Elisa Müller
  • Matthias Nebel
  • Jens Peters
  • Sarah Reimann
  • Katharina Reiners
  • Maik Riebort
  • Inga Schaub
  • Florian Schmiemann
  • Gregor Schulenburg
  • Frank Sievers
  • Florian Stauch
  • Angelika Waniek
  • Joshua Wicke
  • Martin Wistinghausen
  • Melanie Witteborg

 

 

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unserer Beteiligten anzusehen!

Christoph Bernhard (PERFORMANCE)

geboren am 09.12.1979 in Münster, hat 2008 sein Schauspiel-Diplom an der UdK in Berlin erworben und 2009 das Camera Actor’s Studio (CAS) am ISFF in Berlin erfolgreich absolviert. Er arbeitet als freier Schauspieler in diversen Kompanien, z.B. Lazzo Mortale, müller*****, MurderParty und tritt auf im Hexenkessel Hoftheater, Ballhaus Ost uva.

Er spielt an Schauspielhäusern in Dortmund, Oberhausen und Berlin als Gast und ist in verschiedenen TV-Filmen und Serien zu sehen. Christoph Bernhard hat einen Sohn und lebt in Berlin.

Eva Böhmer (DRAMATURGIE)

geb.1980 in Kleve, studierteTheaterwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Nach Assistenzen am Schauspielhaus Bochum und bei PACT Zollverein arbeitete sie als Assistentin der Chefdramaturgin Eva-Maria Voigtländer bei der Ruhrtriennale 2007 unter der Intendanz von Jürgen Flimm und 2009 unter der Intendanz von Willy Decker. In der Spielzeit 2008/2009 war sie Mitglied der künstlerischen Leitung, Produktionsleiterin und Dramaturgin am LOFFT.Leipzig.

Als freie Produktionsleiterin und Dramaturgin arbeitete sie für das Festival Impulse unter der künstlerischen Leitung von Tom Stromberg und Matthias von Hartz. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Autoren-und Regieduo Hofmann&Lindholm, mit dem sie zuletzt Anfang 2010 eine Produktion am Theater Basel erarbeitet hat. Außerdem begleitete sie verschiedene Produktionen von müller***** dramaturgisch, insbesondere 2010 „waswärewenn“. Zur zeit arbeitet sie als Dramaturgin für die Ruhrtriennale 2011.

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Leena Crasemann (INHALTLICHE MITARBEIT)
 
Leena Crasemann studierte Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft sowie Philosophie und Gender Studies an der Freien Universität Berlin und der Università degli studi di Pisa. Von 2008 bis 2010 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich Kulturen des Performativen an der Freien Universität Berlin. In ihrer 2012 abgeschlossenen Dissertation bearbeitete sie „Unmarkierte Sichtbarkeit? Weiße Identität in ausgewählten Positionen zeitgenössischer Kunstfotografie“. Neben Klaus Krüger und Matthias Weiß ist sie Mitherausgeberin der Bände „Um/Ordnungen. Fotografische Menschenbilder zwischen Konstruktion und Destruktion“ (München 2010) und „Re-Inszenierte Fotografie“ (München 2011). Seit Sommer 2012 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Peter Geimer am Sonderforschungsbereich Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste.

Vega Damm (PERFORMANCE)

Geboren 1980 in Arnstadt, lebt und arbeitet in Berlin. Studium der Philosophie an der Freien Universität Berlin und der Albert-Ludwig-Universität Freiburg. Dissertationsprojekt mit dem Titel „Organisation und Störung. Zur Phänomenologie eines haltlosen Denkens“ an der Uni Freiburg. Gründerin des Forschungskreises „Deleuze-Brainpool“. Kurzfilme u.a. „Texture of my eyes. Recall and destruction“ (2013) und „Stadtmaschinen” (2012).

www.vegadamm.com


Fanny Frohnmeyer (DRAMATURGISCHE MITARBEIT)
 
Fanny Frohnmeyer arbeitet als Dramaturgin, Projektleiterin, Hörspielmacherin und Performerin. Sie assistierte u.a. am Maxim Gorki Theater, der Vagantenbühne und verschiedenen Medienredaktionen in Berlin. Zudem war sie an Theater- und Dokumentarfilmprojekten in Ruanda und Mosambik beteiligt. Während ihrer Studienzeit am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen (2005-2011) konzentrierten sich ihre künstlerischen und wissenschaftlichen Arbeiten auf den Bereich Sounddesign und Hörspiel. Dort organisierte sie auch die Theatermaschine, das Heiner Müller Symposium und war beim Diskurs als Künstlerbetreuerin tätig. In New York assistierte sie der Performance Gruppe The Wooster Group. Derzeit ist sie u.a. Projektleiterin, Regieassistentin und Tourbegleitung für Heiner Goebbels bei der Ruhrtriennale und als Projektkoordinatorin von Shared Spaces bei den Festivals Theaterformen und connexion kin 2013 in Hannover und Kinshasa.

Andree Gubisch (PERFORMANCE)

geboren 1981 in Duisburg. Schon während seiner Schulzeit spielte er zahlreiche Statistenrollen (u.a. an der „Aalto Oper“ in Essen). Er studierte zunächst Romanistik und Anglistik an der „Ruhr-Universität Bochum“. Von 2002 bis 2007 absolvierte er an der „Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart“ einen Diplomstudiengang in den Fächern Sprechen, Sprechererziehung, Schauspiel und Gesang.

Seit seiner Studienzeit erhielt er zahlreiche Lehraufträge an verschiedenen Theatern (u.a. „Theater der Stadt Duisburg“, „Theater essen“, „Deutsche Oper am Rhein“, „Schaubühne Berlin“) und deutschen Hochschulen. Zurzeit lehrt er an der „Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin“. 2011 wirkte er in der müller*****-Produktion „was wäre wenn“ mit.

Simon Heitz (PERFORMANCE)

Studium der Physik an der Universität Karlsruhe, Vertiefungsrichtungen im Hauptstudium waren Medizintechnik und Halbleiterphysik. Seit Januar 2013 arbeitet er in der Gruppe „Elementaranregungen und Transport in Festkörpern“ an der Humboldt Universität zu Berlin an seiner Diplomarbeit. Hierbei erforscht er Möglichkeiten der Absorption infraroten Lichts durch Quantum-Well-Solarzellen. Erfahrungen im Theater unter anderen mit der Theatergruppe „Escena Erasmus“  (Valencia, Spanien).

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Friederike Kenneweg (SOUND-DESIGN)

Sound-Designerin und Autorin. Ihr Interessenschwerpunkt sind die Schnittstellen zwischen Musik, Klang, Stimme, Sprache, Schrift. Sie studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Als Sound Designerin hat sie sich auf Hör- und Sprachcollagen spezialisiert und arbeitete u.a. für den Mousonturm in Frankfurt und das Gorki Theater in Berlin.

www.tria-projects.de

ehrliche Arbeit – freies Kulturbüro

sind Janina Benduski, Sandra Klöss, Andrea Oberfeld, Elena Polzer, Ilka Rümke und Anka Belz. Sie verbinden Konzept- und Projektentwicklung mit Projektleitung oder Produktionsleitung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kuration, Dramaturgie und Seminarleitung sowie Redaktion, Textarbeit und Übersetzungen für die freien darstellenden Künste. In fester Kooperation arbeiten sie mit dem Choreografen Christoph Winkler, der Musiktheatergruppe Oper Dynamo West, dem Performance-Kollektiv She She Pop und dem Regisseur Johannes Müller zusammen.
 
Gemeinsame Arbeiten unter anderem mit ada studio Berlin, Ballhaus Ost Berlin, brasil move berlim – Festival für zeitgenössischen brasilianischen Tanz, Deutsche Oper Berlin, Dock 11 Berlin, FFT Düsseldorf, Flinntheater, Hamburger Sprechwerk, Hanna Hegenscheidt, Hebbel am Ufer Berlin, Hybrid Arts Fest Australia, Kulturfestival Junge Kunst, Labor für kontrafaktisches Denken, Andreas Liebmann, LOFFT Leipzig, lunatiks produktion, matthaei & konsorten, Monster Truck, poesiefestival berlin, post theater, Quartett Plus 1, Radialsystem V, Veronika Riz, Alexandre Roccoli, Schloss Bröllin, Schwankhalle Bremen, SOPHIENSÆLE Berlin, Spreeagenten Berlin, Tanzcompagnie Rubato, Theatercompagnie >fliegende fische>, Theaterdiscounter Berlin, theater wrede+/ flausen, Ulf Otto und Nir De Volff/TOTAL BRUTAL.
 
Seminare und Vorträge an Kunsthochschulen und Universitäten sowie im Bereich Weiterbildung, unter anderem an der Kunsthochschule Weißensee, der Fachhochschule Potsdam, der Theaterakademie Hamburg und für Förderband e. V / Initiative KulturArbeit.
 

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Corinne Maier (PERFORMANCE)
 
studierte von 2003 - 2009 in Hildesheim Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis mit Schwerpunkt Theater. 2010 leitete sie das 7. 100° Berlin Festival am Hebbel am Ufer und produziert ebenfalls seit 2010 eigene Theaterperformances in unterschiedlichen Konstellationen. Mit ihrer Gruppe magic garden brachte sie das Stück 'Diagnose Diagnose' am Schlachthaus Theater in Bern heraus. An den Treibstoff Theatertagen 2011 in Basel produzierte sie die Solo Lecture Performance 'Selberdenken, Setzen!' und gewann mit ihr den Publikumspreis des Festivals. Momentan arbeitet sie hauptsächlich als Performerin, aber auch mal als Dramaturgin oder Regisseurin. „Utopisch denken“ (2012) ist ihre erste Zusammenarbeit mit müller*****.
 

Veit Merkle (PERFORMANCE)

studierte Kulturwissenschaft und Ästhetische Praxis in Hildesheim sowie Schauspiel, Mime Corporel und Theaterpädagogik in Santiago, Chile. Er ging 2002 mit einem Förderungsstipendium der Heinrich-Böll-Stiftung nach Santiago, Chile, um dort als Theaterlehrer und Schauspieler zu arbeiten. Ab 2005 Fortbildung in F.M. Alexandertechnik. Veit Merkle erhielt 2006 ein Förderungsstipendium für die Mobile- Academy- Warschau.

Er arbeitet heute als freier Schauspieler und Solo-Performer (Bern, Hildesheim, Bremen, Kassel, Mexico D.F., Berlin), unter anderem im Performance-Kollektiv „Turbo Pascal“, „Theater Nordlichten“, „müller*****“ Berlin, treacle theatre Stuttgart und bei IPAH InternationalPerformanceAssociationHildesheim. Veit Merkle war Stipendiat des Internationalen Forums des Theatertreffens 2010.

Michaela Muchina (BÜHNENBILD/PERFORMANCE)

Freie Bühnen- und Kostümbildnerin für Theater, Performance und Film. Sie studierte Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und Visuelle Kommunikation an der staatlichen Universität für Kunst und Design in St. Petersburg. Ausstattungen zuletzt u.a. am Theater Konstanz, Konservatorium St. Petersburg, Festival junger Künstler, Bayreuth. Eigene Performances in Kooperation mit Nathalie Fari in Deutschland und Brasilien.

www.muchina.de

Elisa Müller (PERFORMANCE/KONZEPT/LEITUNG)

studierte Schauspiel und Theaterwissenschaft. 2008 gründete sie das Performancelabel müller*****. Unter ihrer Leitung sind zwölf Produktionen in Zusammenarbeit mit Künstler_innen unterschiedlicher Professionen entstanden, u.a. in Kooperationen mit Ballhaus Ost Berlin, LICHTHOF Hamburg, Sophiensæle Berlin, Vierte Welt Berlin, Theaterdiscounter Berlin und FFT Düsseldorf. Zuletzt kamen 2014 „Formen der Trauer“ im Theaterdiscounter Berlin und „In Frage gestellt“ in der Vierten Welt Berlin zur Aufführung. Im SS 2013 und WS 2014/15 hat sie einen Lehrauftrag an der UdK Berlin.  Elisa Müller ist seit 2011 Vorstandsmitglied des LAFT – Landesverband freie darstellende Künste Berlin e.V, und in der Sprecherrunde der „Koalition der Freien Szene“ aktiv.

Matthias Nebel (BÜHNENBILD/AUSTATTUNG)

studierte in der Bühnenbildklasse der Universität der Künste Berlin, gefördert durch ein Studienstipendium der Friedrich Ebert Stiftung. 2010 absolvierte er sein Diplom mit einem Entwurf und einer Performance zu Die Schwärmer von Robert Musil. 

Im Anschluss arbeitete er als fester Bühnenbildassistent in der Spielzeit 2010/2011 u.a. für Cary Gayler und Katja Haß am Deutschen Schauspielhaus Hamburg.

Seit 2008 Bühnen- und Kostümbilder u.a. für La damoiselle élue (Regie: Sarah Maria Kosel, HAU2 Berlin, 2009), die Silvestergala 2010/2011 am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Böse Körper von Christoph Winkler (sophiensæle Berlin, 2011), Iphigenie auf Tauris (Regie: Jan Steinbach, Landesbühne Niedersachsen Nord, 2011), Das Erdbeben in Chili (Regie: Laurent Chétouane, Schauspiel Köln, 2012) sowie Utopisch denken (Elisa Müller / müller*****, sophiensæle Berlin 2012)

Für die kommende Spielzeit sind in Vorbereitung Ausstattungen für Politisches Solo von Elisa Müller/ müller*****, Macbeth (Regie: Gerhard Hess) und Frühlingserwachen (Regie: Jan Steinbach) an der Landesbühne Niedersachsen Nord, sowie das Bühnenbild für Cosí fan tutte (Regie: Laurent Chétouane, Theater Bremen).

Des weiteren Co-Regie und Performance bei freien Projekten (u.a. Kompositionsverfilmung Plötzlich bekomme ich 2007, Performance in progress Recherche 2009), die auf Festivals wie 100° Berlin, Maxim Gorki Osterfestival, OUT NOW! Bremen, International Dance Film Festival Yokohama und Theatermaschine Gießen gezeigt wurden; sowie Ausstellungsbeteiligungen mit installativen Arbeiten (u.a. Schwärmer bei der Ausstellung Eine Art Aufruhr, Galerie am Lützowplatz Berlin 2011, Freiheit und Frieden für die ganze Welt bei Krieg im Frieden?, Kunstpavillon am Alten Botanischen Garten München, 2011). 

Jens Peters (PERFORMANCE)

studierte Anglistik in Cambridge und Theaterwissenschaft in London, letzteres als Stipendiat des Arts and Humanities Research Council. Für seine Promotion zu deutschsprachiger und britischer neuer Dramatik in Texten und Inszenierungen erhielt er ein Stipendium der University of Exeter. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit arbeitet Jens als Dramaturg, Übersetzer, und Regisseur. Er ist Artistic Associate von Company of Angels, London.

Sarah Reimann (DRAMATURGIE)

geboren 1984 in Bremen. 2005 – 2009 Studium der Dramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Während des Studiums Hospitanzen und Assistenzen am Schauspielhaus Hamburg, Schauspiel Essen, Ballhaus Ost und FFT Düsseldorf. Außerdem kuratorische Arbeit für zahlreiche Festivals im Bereich zwischen Theater, Performance und Bildender Kunst. Mitglied des Werkstattmacher e.V.
(2007 - 2009) am LOFFT.Leipzig. Von 2009 bis 2010 Produktionsleitung und Konzeption des Leipziger Rahmenprogrammes für das Festival Deutsche Geschichten (eine Kooperation zwischen LOFFT.Leipzig, Centraltheater Leipzig, Schaubühne Lindenfels, FFT und Düsseldorfer Schauspielhaus). Ab 2009 Masterstudium der Theaterwissenschaft an der FU Berlin. Dramaturgie bei (u.a.) Familiengeschichten.Belgrad (Regie: Anne Sophie Domenz) am LOFFT.Leipzig, Ein anderes Leben (Leitung: Petra Maria Wirth) am FFT und was wäre wenn (Leitung: Elisa Müller) in den sophiensaelen Berlin. Seit 2010 Konzeptions-, Recherche-und Redaktionsarbeit für Internationale Koproduktionsreihen des FFT und kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem labelmüller*****.
 
Katharina Reiners (HOSPITANZ)

Katharina Reiners studierte an der Leibniz Universität Hannover Darstellendes Spiel und Germanistik sowie an der University of Queensland in Brisbane Drama. Seit 2012 macht sie ihren Master in Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin. In Australien machte sie beispielsweise mit der Organisation Songroom Theater mit sozial benachteiligten Kindern. In Nordrhein-Westfalen arbeitete sie theaterpädagogisch an Grund- und Hauptschulen. Diesen Sommer ist Katharina Regieassistentin und theaterpädagogische Ansprechpartnerin bei den Schlossfestspielen Neersen. Ihr weiteres Interesse gilt außerdem der Organisation und Koordinierung von Theaterproduktionen. Durch müller***** kam Katharina erstmalig mit der Arbeit in der freien Theaterszene in Kontakt.

Maik Riebort (PERFORMANCE)

ist Tänzer und Choreograph. Er unterrichtet an der UDK, Abteilung: Schauspiel, und das Dance Intensive Program an der Tanzfabrik Berlin; arbeitete und arbeitet mit Tino Sehgal (Biennale Berlin 2006, Kunsthaus Bregenz 2006, Kunstwerke Berlin 2008, Lange Nacht der Museen Paris 2010), Ismael Ivo (Oper Apollo und Hyazinth – Bode Museum 2008), Prof. Ingo Reulecke (Ernst Busch Berlin), Andreas Müller, Nir de Wolff, müller***** (LOFFT.Leipzig, Ballhaus Ost, Fleetstreet Hamburg 2009), Theater Vorpommern.

Seine eigenen choreografischen Arbeiten wurden u.a. beim Dublin Fringe Festival 2008, Tanznacht Festival Berlin 2008, Tanztage Berlin 06-09, Dock-11 Berlin, Hau 3, Galerie Dieter Reitz, Tanzfabrik Berlin gezeigt. 2009 erhielt er das Tänzerstipendium des Berliner Senats für Kulturelle Angelegenheiten. 2010 entstanden das performative Kommunikationsformat „Multiply Realizations Realizing Multiplicity“ und das Solo „This Meaning“, das auf dem Oktoberdans Festival 2010 in Norwegen gezeigt wurde.

Inga Schaub (INHALTLICHE MITARBEIT)

Inga Schaub studierte Kulturpädagogik und Kulturwissenschaft in Mönchengladbach, Amsterdam und Berlin. Momentan arbeitet sie an der HU Berlin an einem Dissertationsprojekt, in dem sie nach einer neuen Sichtbarkeit der Trauer und den damit verbundenen Vorstellungen von „guter“ Trauer fragt. Mit diesem Projekt ist sie an das Graduiertenkolleg Lebensformen Lebenswissen assoziiert und wird durch die Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Inga Schaub arbeitet als Redakteurin der Sektion „Bild Wissen Technik“ des E-Journals kunsttexte.de und war Mitherausgeberin des Sammelbandes Welt–Bild–Theater. Politik des Wissens und der Bilder (2010). Politisches Solo ist ihre erste Zusammenarbeit mit müller*****.

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Gregor Schulenburg (PERFORMANCE/MUSIK)

lebt in Berlin und kollaboriert als versierter Musiker mit unterschiedlichen Künstler_innen der freien Szene. Während seines Studiums konzentrierte er sich auf Neue Musik und Improvisation und vertiefte sich in Oberton-Kehlgesang und dem armenischen Duduk. Zwischen Herbst 2010-2011 arbeitete er als Flötenlehrer für die Barenboim-Said Stiftung in Ramallah (oPt). Gregor war Stipendiat der internationalen Ensemble Modern Akademie in Frankfurt und mit dem Blastrio 3R Preisträger des deutschen Musikwettbewerbs. Als Ensemblemusiker trat er u.a. beim Schleswig-Holstein Festival, Edinburgh Festival, Ultraschall Festival Berlin, den Salzburger Festspielen und in der WDR Reihe Ensemble Europa auf.

Frank Sievers (PERFORMANCE)

1974 in Ahlen (Westfalen) geboren, lebt als freier Übersetzer und Performer in Berlin. Studium in Münster, Düsseldorf, Nantes und Paris. Absolvent des Studiengangs Literaturübersetzen, Diplomarbeit über Peter Handkes Übersetzungspoetik und -praxis. Stipendiat des DAAD und der Übersetzerwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin, Lesungen u.a. auf der Pariser Buchmesse, Vorträge zur Verlagsbranche und Moderation einer Lesungsreihe für das Goethe-Institut Paris. Er übersetzt die Romane des Frankokanadiers Gaétan Soucy (zuletzt Die Unbefleckte Empfängnis, Matthes & Seitz) und des Prix-Goncourt-Preisträgers Laurent Gaudé (Das Tor zur Unterwelt, dtv).

Langjährige Mitarbeit bei dem Videokünstler Christian Jankowski für Untertitelungen und Publikationen (Übersetzung und Lektorat, u.a. Frankenstein Set, Christoph Keller Editions, Strip the Auctioneer, Walther König). Seit 2008 hat er als Performer an 8 Produktionen des Theater/Performancelabels müller***** mitgewirkt.

 

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Angelika Waniek (PERFORMANCE)

geboren 1975 in Baden-Württemberg. 2006-2010 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, Fachrichtung Intermedia. 1999 bis 2006 Studium der Freien Kunst an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel. 2006 dreimonatiges Arbeitsstipendium des Bundeslandes Schleswig-Holstein. 2007 vorgeschlagen durch das Bundesland Schleswig-Holstein für das Villa Massimo Stipendium. 2009 Projektförderung des performativen Kurzfilmes „Wem tun sie weh wenn nicht sich selbst“ durch das Bundesland Sachsen. Seit 2007 selbstständig im künstlerischen Bereich. 2010 Konzeption des Performanceformates „erweiterte Erzählung“, es folgten Performances in der Galerie für Zeitgenössische Kunst in Leipzig, Ostrale 2010 (internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste) in Dresden.

Soloperformances und Gruppenperformances 2011: „was wäre wenn“ von müller*****, „Tanzt die Männerschwimmhalle – Irina Pauls. Solistinnen. Sänger. Und Publikum.“( Ein Kooperationsprojekt der Initiative !mehrTANZ des Leipziger Tanztheaters), „Endlos umstritten. Ewig schön“ (Ausstellung und Philosphischer Diskurs Kunstraum D21, Leipzig, „Ich wollte schon immer eine chica Almodóvar sein” von Maria Cabrera Rivero, in Ko-Produktion mit dem LOFFT.Leipzig).


Joshua Wicke (KONZEPT, DRAMATURGIE)

Joshua Wicke, geboren 1987, hat Philosophie und Volkswirtschaftslehre studiert und arbeitet als freier Dramaturg in den Bereichen Theater, neues Musiktheater, Performance und Video. Zuletzt betreute er Arbeiten an den Sophiensælen Berlin, Hebbel am Ufer, Mozarteum Salzburg und dem Berliner Arbeiter Theater. Außerdem kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Label für zeitgenössische Musik Testklang e.V. sowie Konzeption und Durchführung von Workshops & Lecture Performances (u.a. Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Kunsthochschule für Medien Köln). Derzeit studiert er Dramaturgie (MA) an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. „Memories of a Revolution“ ist Joshuas erstes gemeinsames Projekt mit müller*****.)

 

Martin Wistinghausen (PERFORMANCE)

studierte Gesang bei Kurt Moll in Köln sowie Rudolf Piernay in Mannheim, wo er sein künstlerisches, Gesanglehrer- und Solistendiplom ablegte und zudem ein Kompositionsstudium bei Ulrich Leyendecker absolvierte. Im Anschluss bildete er sich als Stipendiat des DAAD im Fach Komposition bei Adriana Hölszky in Salzburg fort. Parallel schloss er ein Studium der Germanistik und Geschichte in Düsseldorf mit der Magisterprüfung ab.

Er nahm an Meisterkursen, etwa bei Dietrich Fischer-Dieskau, teil und erhielt als Sänger und Komponist zahlreiche Preise und Stipendien, so den 1. Preis im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ (Gesang solo) und zuletzt einen Förderpreis im Salzburger Kompositionswettbewerb vocal arts (2009).

Er konzertierte mit namhaften Ensembles wie der Musica Fiata Köln und L’arpa festante und erhielt eine Reihe von Kompositionsaufträgen, zuletzt von der Komischen Oper Berlin. Seine Werke erklangen bei zahlreichen Festivals, im Rundfunk (SWR, Deutschlandradio Kultur, Espace 2) und wurden von renommierten Ensembles aufgeführt. Er ist Gründungsmitglied und Sänger der seit 2008 bestehenden 6-köpfigen „Komponistenverschwörung“. Außerdem wirkte er 2009 in der Performance-Produktion „was wir wollen“ von müller***** mit.

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