müller*****

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Wie sieht es aus, wenn ein Opernsänger zeitgenössischen Tanz erlernt?
Was hat die Arbeit eines Übersetzers mit der einer Schauspielerin gemeinsam?
Wie wird ein Komponist zum Performer?
5 Künstler unterschiedlicher Professionen treffen sich auf der Bühne und sind Experten
und Laien zugleich.
 
WAS WIR WOLLEN ist eine Art Blick hinter die Kulissen und ein Einblick in die jeweiligen Persönlichkeiten hinter den Professionen. Die Darsteller geben alles -aber über Erfolg und Scheitern wird bei jeder Vorstellung neu verhandelt.
von und mit- Veit Merkle (Performer/Mime Corporel), Elisa Müller (Schauspielerin/Performerin), Maik Riebort (Tänzer/Choreograph), Frank Sievers (Übersetzer/Performer), Martin Wistinghausen (Sänger/Komponist)
 
Konzept/Leitung- Elisa Müller
Produktionsassistenz/Dramaturgische Mitarbeit- Laura Hörold
 
Eine Koproduktion von müller***** mit dem LOFFT.Leipzig und dem Ballhaus Ost Berlin.
Gefördert aus Mitteln des Kulturamts Leipzig und des Bezirksamts Pankow Berlin.
 
spielorte- LOFFT.Leipzig, Ballhaus Ost Berlin, Fleetstreet Hamburg

Spannendes Experiment

Es ist totenstill. Auf der Bühne bewegt sich niemand. Der erste Schritt kommt unverhofft und führt auf das Publikum zu. Pause. Das Spiel wiederholt sich, bis die fünf Protagonisten ganz nah vor den Zuschauern stehen. (...) Dieses minimalistische und gerade dadurch beeindruckende Szenario eröffnete am Samstagabend im Lofft die Premiere von „was wir wollen“.

Die Berliner Regisseurin und Schauspielerin Elisa Müller, die hier schon mehrfach gastierte, weiß, was sie will (...). In „was wir wollen“ sind die Künstler Profis und Laien zugleich: Die Schauspielerin wagt sich an das hohe C, der Sänger wird zur Prima Ballerina. (...) Das Stück ist mehr Grundgerüst als vollendetes Kunstwerk. Mit jeder Aufführung wird die Handlung neu geschrieben. (...) Sowohl Künstler als auch Zuschauer kommen bei der Performance aus dreierlei Gründen ins Schwitzen – körperliche Anstrengung, defekte Klimaanlage und Nervosität vor dem Ungewissen. Am Ende bleibt (...) das eigenartig gute Gefühl: Ich war Teil eines Gesamtkunstwerks.

Anica Ebeling  in: Leipziger Volkszeitung, Juli 2009